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Selbstliebe - wie geht das?

5 ineinander verwobene Qualitäten

· Mitgefühl,Loslassen,Klarheit,Selbstachtung,Hingabe

Selbstliebe - wie geht das eigentlich genau?

Es gestaltet sich eher schwierig jemandem, der bisher noch keine Vorstellung und kein Gefühl von Liebe zu sich selbst entwickelt hat, zu erklären wie er sich selbst liebhaben, mögen, gar lieben kann. Vielleicht beginnt es erstmal beim sich selbst Akzeptieren, mit dem, was einen im Lauf des Lebens zu dem Menschen hat werden lassen, der man aktuell ist.

Die meisten Menschen gehen allerdings eher „hart mit sich selbst ins Gericht“.

Frauen neigen dazu einen kritischen Blick auf ihr Aussehen, ihre Figur zu entwickeln und auch zahlreiche Männer fühlen sich in vielerlei Beziehung „nicht gut genug“.

Ein erster Schritt zur Selbstliebe kann für viele von uns die Entwicklung von Mitgefühl sein.

Häufig haben wir Mitgefühl, wenn wir vom Leid anderer erfahren oder auch an der Freude unserer Kinder. Dieses Mitgefühl, das wir für andere haben, dürfen wir lernen auch für uns selbst zu entwickeln.

Frage Dich einmal, bist DU bereit, das, was Du Dir so händeringend von anderen (Partner, Kinder, Freunden) wünschst, auch Dir selbst zu schenken?

Wenn Du über die Antwort auf diese Frage nachdenkst, wird Dir schnell klar, dass Du so etwas nicht einmal erledigst und es damit für immer hast, sondern, dass auch das Mitgefühl und die 💖 Liebe zu Dir selbst ein Prozess sind, den DU täglich pflegen und nähren kannst.

Letztlich geht es sogar darum von Moment zu Moment zu schauen, wie Du auf Dich, deine Gedanken, Gefühle, Handlungen und Unterlassungen blickst ...

Bin ich jetzt gerade bereit freundlich mit mir zu sein?

In der ehrlichen Beantwortung dieser Fragen in Dir selbst, gelangst DU zu mehr Klarheit über deine Wünsche und Bedürfnisse ...

Diese Fragen, Dir immer wieder selbst zu stellen, und Deine ehrlichen Antworten sind ein Akt der Selbstliebe.

Was tut mir gut? Welche Gespräche, Nahrungsmittel, Bewegungen, ...

Bin ich bereit mir davon mehr zu geben?

Was wenn ich genau wüßte, was ich brauche? Was könnte ich mir dann jetzt geben oder von jemandem (Partner, Freunden) wünschen?

Übrigens ist o.g. Frage mit der Annahme, Du wüsstest, was Du brauchst, ein wunderbarer Trick, um Blockierungen wie „Ich weiß einfach nicht, was ich brauche oder mir gut tun könnte“ zu entmachten. Schau einfach welcher Impuls in Dir aufplopped? Was wenn ich genau wüßte, was mir jetzt gut tut, was ich jetzt brauche?

Auch wenn es Mut braucht für die Antwort zu gehen, erkenn‘ Dich liebevoll an, dass Du Dir zugestehst Dich für deinen Wunsch einzusetzen. Bleib mutig! Geh dafür!

Je mehr Klarheit wir darüber bekommen, was wir wirklich wollen, umso besser können wir für uns einstehen und für unsere Bedürfnisse und Wünsche sorgen!

Je besser es uns gelingt für die Erfüllung der eigenen Wünsche zu sorgen, umso erfüllender kann sich unser Leben anfühlen ...

Eine weitere Fähigkeit, die es lohnt zu entwickeln auf dem Weg der Selbstliebe ist die Fähigkeit Loszulassen:

Loslassen ist kein aktiver Vorgang, so wie Du etwas, das Du in der Hand hältst einfach loslassen kannst. Es ist viel mehr ein Prozess des Geschehenlassens ...

Durch die Installation einer inneren Haltung lässigen Vergebens uns selbst gegenüber kann Loslassen gelingen.

Frage Dich immer wieder mal, Was Du Dir vielleicht in der vergangenen Woche nicht verzeihen konntest? Wo hast Du DIr selbst nicht vergeben?

Vergebung ist ein Lebensstil!

Gibt es eine Möglichkeit auf dein Leben humorvoller und gütiger zu schauen?

Ist es Zeit etwas in deinem Leben zu vergeben?

Besonders wichtig für altruistisch „veranlagte“ Menschen aber auch allen anderen ist es auf dem Weg zur Selbstliebe die Qualität von Selbstachtung zu entwickeln.

Der größte Akt der Liebe ist es ein glasklares Bewusstsein und Standing (Selbstachtung) zu deinen Bedürfnissen, Wünschen und Werten zu haben.

Menschen mit denen Du Tacheles redest, sind Dir meist dankbar. Bestimmt hast DU diese Erfahrung schon mal gemacht. Frage Dich ruhig einmal, Wo Du um der Harmonie oder des lieben Friedens Willen, faule Kompromisse eingehst ?

Wie lange willst DU Dich und deine Bedürfnisse und Wünsche noch verleugnen?

Die Uhr tickt!

Merkst DU gerade wie heilsam es sein wird, das was Dir wichtig ist, klar zu kommunizieren?

Abschließend lohnt es sich für uns alle unsere Fähigkeit uns hinzugeben zu vertiefen.

Einerseits mögen wir uns manchmal klein, unbedeutend und vergänglich in diesem wundervollen Orchester eingebettet in ein Universum auf diesem reichen, lebenspendenden Planeten fühlen und doch können wir bedeutsam für andere sein und tragen wir zur Gesamtkomposition auf unsere ureigene Art bei.

Je mehr wir lernen uns dem Leben anzuvertrauen und das Vertrauen in unsere ureigene Art zu stärken, umso liebevoller kann auch der Blick auf uns selbst werden ... 

Mit dieser Hingabe ist eben nicht eine Aufgabe oder Aufopferung von uns selbst gemeint, sondern die Hingabe setzt ja auf der klaren Kommunikation unserer Wünsche und Bedürfnisse an ....

Ich wünsch’ Dir und mir gutes Vorankommen und Gelingen auf diesem Weg der Selbstliebe und Selbstachtung und freue mich, wenn DU Lust hast, hier von deinen Erfahrungen zu schreiben. Danke für deine Kommentare.

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